Orale Nickelallergie~Nickelallergie & Histaminintoleranz

Histaminintoleranz, Nickelallergie

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Histaminintoleranz durch Nickelallergie?! Wusstest du, dass eine Histaminintoleranz durch eine Nickelallergie begünstigt werden kann? Nach meiner persönlichen Erfahrung hat die systemische Nickelallergie bei mir dazu geführt, dass neben weiteren Ursachen, mein Körper nicht mehr in der Lage war das zu viel produzierte Histamin abzubauen.

Wodurch ich mitunter sehr heftige pseudoallergische Reaktionen und Schübe hatte, trotz histaminarmer Ernährung!

Die Histaminintoleranz hat viele Ursachen!

Die Histaminintoleranz kann man gar nicht so einfach erklären, da verschiedene Ursachen die Beschwerden auslösen können und häufig, nicht nur eine Ursache der Übeltäter ist.

Ganz einfach erklärt, kann man aber sagen, dass die Histaminintoleranz durch ein Ungleichgewicht zwischen Histaminproduktion und Histaminabbau entsteht.

Die Histaminintoleranz gehört auch zu den Pseudoallergien. Sprich, die Symptome ähneln denen einer typischen allergischen Reaktion, der Typ 1 Allergien. Die Symptome verursacht das Histamin, dass durch verschiedene Ursachen sich zu viel im Körper angereichert hat.

Das sog. „Histaminfass“ ist voll! Histaminfass, ein Begriff der, in einschlägigen Facebook-Gruppen, das zu viel an Histamin im Körper treffend beschreibt.

Es ist gar nicht so einfach zu differenzieren, wann genau die Reaktion pseudoallergisch ist oder eine echte allergische Reaktion bspw. auf Pollen, Hausstaub, Tierhaare oder Kreuzreaktionen auf Lebensmittel vorliegt.

An dieser Stelle möchte ich auch nur einen groben Überblick über mögliche Ursachen geben und im Kontext persönlicher Erfahrungen. In den Quellenangaben verlinke ich dir auch Internetseiten und Bücher, wo du dich tiefer in das Thema einlesen kannst, wenn du magst.

Welche Ursachen können eine Histaminintoleranz auslösen?

Ursache Nr 1: Genetisch bedingter DAO oder/und HNTM Mangel

Bei mir wurde nach vielen Jahren diffuser Beschwerden und chronischer Urtikaria von meiner Hautärztin ein Gentest im Blut gemacht, mit dem Ergebnis, dass bei mir alles darauf hinweist, dass bestimmte Gene auffällig sind, die für eine genetisch bedingte Diaminoxidase-Schwäche stehen.

Das ergibt für mich Sinn, weil auch andere Familienmitglieder bei mir kaum Alkohol vertragen und ähnliche pseudoallergische Reaktionen bereits hatten.

Die Diaminoxidase, auch als DAO bekannt, ist ein Enzym, das kupferhaltig ist und das Histamin und andere biogene Amine im Körper abbauen kann.

Dann gibt es noch eine Störung im HNTM Stoffwechsel, auch dies könntest du in einem Bluttest untersuchen lassen. Das Enzym Histamin-N-Methyltransferase kurz HNMT baut Histamin in den Zellen ab, die DAO außerhalb der Zellen.

Ursache Nr 2: Unentdeckte Allergien und Kreuzallergien

Die geringe Diaminoxidaseproduktion hatte aber noch nicht die schwere Histaminintoleranz bei mir ausgelöst! Hinzu kamen mehrere Allergien und Kreuzallergien unter anderem auf Hausstaub, Pollen, Latex, Lebensmittel und eben Nickel.

Mein Körper schüttete aufgrund der Expositionen mit den Allergenen, die mir so nicht bewusst waren, den ganzen Tag Histamin aus. Wenn ich dann noch zusätzlich histaminhaltige Lebensmittel aß oder trank, reagierte mein Körper mitunter sehr heftig mit verschiedenen Symptomen.

Je nach Schweregrad mit Fließschnupfen, chronischer Sinusitis, Migräne, Urtikaria, dauerhaft erhöhtem Ruhepuls, Bluthochdruck und zum Schluss sogar einer Reaktion, die häufig als Panik-Attacke beschrieben wird. Meines Erachtens handelt es sich aber um keine „klassische“ Panik-Attacke, sondern das Phänomen ist eine rein physiologische Reaktion bedingt durch das Histamin, welches das Herz beeinflusst, in einer Steigerung der Schlagkraft und Herzfrequenz.

In solch einem Moment, die für mich glücklicherweise nur sehr selten so heftig waren, zögert bitte nicht und ruft euch unbedingt Hilfe! Denn auch eine pseudoallergische Reaktion ist in ihrer Symptomatik wie eine allergische Reaktion und kann je nach Schwere lebensbedrohlich sein. Vor allem, wenn das Herz-Kreislaufsystem betroffen ist.

Ursache Nr 3: Dysbiose, Dünndarmfehlbesiedlung (DDFB), Leaky Gut

Durch die Lebensmittelallergien und vor allem die orale Nickelallergie wurde das Milieu in meinen Darm so stark belastet, dass eine Dysbiose und Dünndarmfehlbesiedlung vorprogrammiert war.

Ich hatte enorm viel histaminbildende Bakterien, wie sich bei einem Flora-Status herausstellte und das stimmte sehr gut überein mit meinem körperlichen Empfinden.

Ursache Nr. 4: Hormone

Viele Frauen haben das Gefühl, dass sich die Beschwerden der Histaminintoleranz mit dem Zyklus verändern. Bei einigen sind die Beschwerden während der Periode stärker, bei anderen wiederum während der fruchtbaren Tage. Das liegt bei uns Frauen an den ständigen Schwankungen der Hormone Östrogen, Gestagen und Progesteron.

Ursache Nr. 5: Histapenie

Auch zu wenig Histamin kann Beschwerden im Körper verursachen. Bei einer Überproduktion von Diaminoxidase (DAO) im Darm kommt es als Folge zu einem verminderten Histaminspiegel im Körper. Die Symptome können dann denen einer Histaminintoleranz ähneln.

Vermutlich gibt es noch einige weitere Ursachen. Wenn dir noch etwas einfällt, dann schreib es mir gern in die Kommentare.

Ursache Nr. 6: Parasiten

Meine Schwester hat sich die Biester auf ihrer Thailandreise eingefangen. Nach der Reise ging es ihr zunehmend schlechter. Sie vertrug kaum noch histaminhaltige Dinge und war geplagt von schweren Magen-Darm-Beschwerden. Es dauerte einige Zeit bis ich sie für das Thema Histaminintoleranz sensibilisieren konnte, da meine Hit genetisch bedingt ist, ist die Wahrscheinlichkeit wohl groß, dass sie davon auch betroffen ist. Ich schenkte ihr dann eine Sitzung bei meinem Heilpraktiker, der relativ schnell, dass Übel erkannte und sie mit verschiedenen therapeutischen Mitteln davon befreite. Die Histaminintoleranz war danach wieder weg.

Ursache Nr. 7: Tyramin

Tyramin ist ebenso ein biogenes Amin wie Histamin. Tyramin wird von der Monoaminooxidase (MAO) abgebaut. Ist diese zu wenig oder gar gehemmt durch bspw. Medikamente (MAO-Hemmer) oder einen genetischen Defekt, wird das Tyramin von der DAO abgebaut und damit reicht es im schlimmsten Fall nicht mehr für das übrig gebliebene Histamin. Eine Tyraminintoleranz führt zu schweren Herz-Kreislaufproblemen wie Herzrasen (Tachykardie) und Bluthochdruck, auch für Migräne kann zu viel Tyramin im Körper verantwortlich sein. Daher ist in diesem Fall eine tyraminarme Diät angeraten (Siehe Quellenangaben). Da ich sehr häufig unter unerklärlichem Bluthochdruck und dauerhaftem Herzrasen bis hin zu heftigen Attacken mit einem Ruhepuls von 180 litt, denke ich seitdem, dass tyraminhaltige Lebensmittel mir fast noch mehr Probleme bereiten als histaminhaltige. Diese Attacken traten bei mir immer Zeit verzögert nach dem Genuss von Himbeeren, Edamer, dunkle Schokolade und Orangensaft auf. Auch Migräne lösen diese Lebensmittel einige Stunden später aus. Daher halte ich mich nun an eine streng tyraminarme Ernährung.

Ursache Nr. 8: Intoleranzen

Andere Intoleranzen wie Fruktose-, Sorbit- oder auch eine Laktoseintoleranz können den Darm reizen und das Milieu durcheinanderbringen, sodass es zu einem Überschuss an histaminbildenden Bakterien kommen kann, die eine Histaminintoleranz begünstigen.

Ursache Nr. 9: Systemische Mastzellaktivierungserkrankungen (MCAD)

Zu den systemischen Mastzellaktivierungserkrankungen zählen das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS), systemische Mastozytose (SM) und Mastzelleukämie (MCL). Das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) tritt von diesen drei genannten am häufigsten auf.

Mastzellen sind die Zellen im Körper die Histamin bei einer allergischen Reaktion oder anderen Triggern wie Kälte und Hitze freisetzen. Bei der MCAS sind die Mastzellen verändert. Sie setzten vermehrt Histamin und andere Botenstoffe frei. Selbst bei einer normalen DAO, MAO oder HNMT Produktion ist der Körper dann durch das zu viel an Histamin überfordert und es kommt zu pseudoallergischen Reaktionen.

Was kannst du tun?

Die folgenden Zeilen beschreiben meine persönlichen Erfahrungen! Ich bin keine Ärztin oder Diplom-Ökotrophologin!  Wenn du den Verdacht einer Histaminintoleranz oder Nickelallergie hast, dann wende dich bitte unbedingt an deinen Hausarzt und bespreche mit ihm weitere Schritte!

Meide histaminhaltige Lebensmittel!

Nach meiner Erfahrung gibt es zwei Wege, die du parallel beschreiten kannst. Als Erstes ist es wichtig, dass du dich histaminarm ernährst. Das heißt nicht, dass du sofort deine komplette Ernährung umstellen musst und ab morgen nur noch Kartoffeln und Reis zu dir nehmen sollst! Solange du noch nicht einen Test gemacht hast und nur die Vermutung hegst, ist es nach meiner persönlichen Erfahrung erstmal ausreichend, wenn du die Histaminbomben weglässt.

Eine sehr gute und einfache Liste findest du auf der Internetseite Schweizerische Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI) (siehe Quellenangaben). Die Liste ist auch als Sighi-Liste bekannt. Aber Vorsicht es gibt zwei Listen!

Das Merkblatt histaminarme Ernährung ist für den Start, erstmal vollkommen ausreichend. Da ist, sehr schön übersichtlich aufgeführt welche Lebensmittel zu meiden sind, welche als unsicher eingestuft sind und welche Lebensmittel gut verträglich sind.

Die ausführliche Liste ist eigentlich für Menschen mit einem Mastzellaktivierungssyndrom etc. und schwerer Histaminintoleranz erarbeitet worden und verwirrt Neulinge bzw. überfordert sie nur!

Ich persönlich halte mich nur noch an die vereinfachte Liste, da ich festgestellt habe, dass die echten Typ 1 Lebensmittelallergien mich am meisten triggern. Lasse ich diese weg, dann muss ich mich nicht mehr allzu sehr einschränken.

Finde die Ursachen der Histaminintoleranz!

Allergien und Kreuzallergien

Der zweite Weg besteht darin, dass du gemeinsam mit einem Allergologen auf die Suche nach möglichen Allergien gehst. Unentdeckte Allergien ob Metalle wie Nickel, Tierhaare, Pollen, Staub oder Nahrungsmittel triggern in deinem Körper immer wieder deine Mastzellen die fleißig Histamin ausschütten und du kommst selbst mit der saubersten histaminarmen Ernährung nicht symptomfrei durch den Tag.

Der Darm

Zudem ist es ratsam zu schauen wie es in deinem Darm aussieht! Ich habe über meine Hausärztin einen Stuhltest gemacht und dabei offenbarte sich ein absolutes Chaos in meinem Darm. Der ph-Wert war viel zu basisch, von den guten Milchsäurebakterien waren viel zu wenig da und die histaminbildenen Bakterien hatten die Oberhand.

Weitere Ursachen

Weitere Ursachen habe ich dir bereits im oberen Abschnitt beschrieben. Die Untersuchungsmöglichkeiten dieser Ursachen kannst du genauer mit deinem Arzt und Heilpraktiker besprechen. Es stehen heutzutage verschiedene Testungen im Blut, Haar, Urin und Stuhl zur Verfügung. In der Regel sind diese Untersuchungen Privatleistungen und werden von den Krankenkassen nicht bezahlt.

Ernährungsumstellung

Ich habe dann meine Ernährung so umgestellt, dass die guten Bakterien genügend Futter bekommen, um sich wieder wohl in meinem Körper zu fühlen.

Dafür habe ich mich für sechs Monate vegetarisch ernährt und mein Fettgehalt deutlich reduziert, denn die histaminbildenden Bakterien wie einige Clostriedienarten mögen unheimlich gern Fett und Eiweiß.

Ich habe dafür täglich sehr viel ballaststoffhaltiges Gemüse gegessen. Zum Mittag gab es immer einen Salat und zum Abendbrot immer eine Gemüsepfanne vor allem mit inulinhaltigen Gemüsen wie Pastinaken, Chicorée, Lauch und anderen verträglichen Dingen wie Kürbis, Zucchini, Kohlsorten und Süßkartoffeln.

Wenn dein Darm noch sehr gereizt ist, dann fange nur sehr langsam an deinen Ballaststoffanteil zu erhöhen, damit sich dein Darm daran gewöhnen kann! Vor allem bei sehr blähenden Lebensmitteln wie Lauch und Kohl.

Ich habe dir ein super einfaches Rezept für eine Suppe beschrieben, dass du hier findest.

Auch heute fahre ich diese Ernährung, allerdings nicht mehr ganz so streng. Fleisch versuche ich höchstens einmal in der Woche zu essen. Ich versuche dabei natürlich auf regionale und biologisch erzeugte Güter zu achten.

Selbstverständlich habe ich auch Milchprodukte und glutenhaltiges Getreide wie Dinkel täglich in meinen Speiseplan integriert. Ich persönlich halte diese beiden Lebensmittelgruppen nicht für per se schlecht!

Zumal eine glutenfreie und milchproduktfreie Ernährung, wenn sie nicht sein muss, als oraler Nickelallergiker nur sehr schwer umzusetzen ist!

Außerdem sind angesäuerte Milchprodukte wiederum gut, den Darm mit den wichtigen Milchsäurebakterien zu besiedeln. Natürlich kann man das auch ohne Milchprodukte schaffen, aber fermentierte Produkte wie Sauerkraut würde ich dir selbst in kleinen Dosen, solange du noch starke Symptome hast nicht empfehlen.

Leicht angesäuerte Produkte wie Joghurt und Quark vertrage ich sehr gut. Bei Buttermilch und Kefir sieht es schon anders aus. Diese Produkte vertrage ich immer noch nicht in größeren Mengen.

Ich backe mir regelmäßig selbst mein Brot. Dazu habe ich mir einen Sauerteig aus Dinkelmehl angesetzt. Mein mildes Sauerteigbrot bekommt mir mittlerweile sehr gut. Hier findest du den Artikel!

Ernährungs- und Beschwerdetagebuch

Wenn du beim Arzt warst und es wurden keine oder nur sehr wenige Allergien im Test nachgewiesen, dann kann ich dir das Führen eines Ernährungs- und Beschwerdetagebuchs oder -protokoll empfehlen.

Damit bin ich ganz gut hinter die Übeltäter gekommen. Die in den üblichen Ige-Bluttests auch nicht angeschlagen sind, da es sich um Kreuzallergien handelt.

Kreuzallergien können leider nicht in Bluttests nachgewiesen werden. Dazu zählen häufig Stein- und Kernobst, aber auch Gemüse, Gewürze und Kräuter, die durch eine echte Allergie auf Gräser, Pollen, Hausstaub oder Tiere entstehen.

Das Feld ist leider sehr groß und treibt einen manchmal in den Wahnsinn. Es half mir sehr gut, alles zu dokumentieren. Wenn man den Blick auf etwas hat, dann bekommt man häufig auch Abstand und kann Zusammenhänge leichter erkennen.

Mit einem Ernährungs- und Beschwerdetagebuchs, schaffst du es dann auch diese Krawallmacher in deinem Körper herauszufiltern. Lege dir dazu auch eine Liste an, in der du verdächtige Lebensmittel einträgst.

Tests auf weitere Unverträglichkeiten

Sinnvoll ist es auch weitere Intoleranzen wie Laktose, Fructose, Sorbit und natürlich eine Zöliakie abklären zu lassen. Denn diese Unverträglichkeiten können den Darm belasten, sodass eine Histaminintoleranz als Begleiterscheinung auftreten kann.

Aus eigener Erfahrung und bei fast 15 Millionen Nickelallergikern in  Deutschland plädiere ich immer dafür Nickel, als Allergie ausschließen zu lassen. Das aber bitte nicht in einem Epicutantest, weil da die Gefahr besteht, dass eine Sensibilisierung oder Allergie erst Recht ausgelöst wird.

Der Lymphozytentransformationstest (LTT) ist leider noch nicht in allen Sprechzimmern der Republik angekommen. Der Vorteil dieses Tests liegt auf der Hand. Es wird Blut abgenommen und der Patient wird dafür nicht dem Risiko einer Sensibilisierung ausgesetzt. Ich habe diesen Test bei meinem Zahnarzt gemacht und musste ihn selbst bezahlen, da es leider bisher keine Kassenleistung ist.

Diesen Test kannst du bei jedem größeren Labor selbst machen lassen. Das IMD (Institut für medizinische Diagnostik) in Berlin hat sich auf Allergiediagnostik spezialisiert und arbeitet deutschlandweit mit Arztpraxen zusammen. Die Materialien kann sich dein Arzt sich auf der Internetseite herunterladen und gemeinsam mit deinem Blut einschicken.

Die Histaminintoleranz ist ein komplexes Syndrom und kein eigenes Krankheitsbild. Bei einer Nickelallergie ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass eine Histaminintoleranz begleitend auftreten kann.

Durch die konsequente nickelarme Ernährung schaffe ich es, trotz einer genetischen DAO-Schwäche, mein „Histaminfass“ so gering zu halten, dass eine sehr strenge histaminarme Ernährung nicht mehr dauerhaft nötig ist. Das ist aber immer individuell!

Ich habe durch Allergene, wo ich mich schlecht den Triggern entziehen kann wie bspw. Pollen und Hausstaub, immer wieder Phasen wo eine histaminarme Ernährung mir Erleichterung verschafft. Aber ich habe auch wieder Phasen, wo ich etwas nachlässiger sein kann.

Geduld

Habe Geduld mit dir! Versuche für dich dein Maß des Verträglichen zu finden. Dabei kann dir eine histamin- und tyraminarme Ernährung, das Meiden von Liberatoren, mit einem Ernährungstagebuch sehr gut helfen.

Wenn du unter Histaminintoleranz leidest und zusätzlich den Verdacht hast auch oral auf Nickel zu reagieren, dann würde ich primär den Fokus auf Nickel legen. Das beinhaltet mehr als nur Lebensmittel! Zusätzlich würde ich meine Ernährung histaminarm gestalten, dass ergänzt sich glücklicherweise sehr gut, da viele histaminhaltige Lebensmittel auch sehr viel Nickel haben, wie bspw. Hülsenfrüchte, Schokolade etc. Ich habe dazu bereits einen Beitrag hier geschrieben.

Im weiteren Schritt, kannst du Stück für Stück austesten, wo deine Schwelle der Verträglichkeit liegt. Das funktioniert mit Histamin genauso wie mit der oralen Nickelallergie.

Wenn du weiteres über die orale Nickelallergie erfahren möchtest, dann schau doch mal hier.

Bücher zur Histaminintoleranz und weiteren Unverträglichkeiten findest du hier.

Wenn du weitere Fragen zur oralen Nickelallergie hast, dann komm doch gern in unsere Facebook-Gruppe Orale Nickelallergie und Kontaktallergie. Dort tauschen wir uns gemeinsam aus. Bei instagram findest du mich unter lebenmitnickelallergie und essenimeinklang.

Ich wünsche dir viel Erfolg und eine schnelle Besserung deiner Beschwerden! Wenn du noch Fragen hast, dann schreib mir gern.

Herzliche Grüße

Rike

Quellenangaben:

https://www.histaminintoleranz.ch/de/histaminose_histaminstoffwechsel.html#abbau
https://www.histaminintoleranz.ch/de/einleitung.html

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https://www.mastzellaktivierung.info/de/einleitung_kurzfassung.html
https://www.mein-allergie-portal.com/allergie-wiki/269-orales-allergie-syndrom-oas.html
https://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostikinformationen/ltt-nachweis-von-sensibilisierungen-gegenueber-zahnersatzmaterialien-mittels-lymphozytentransformationstest.html
https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/zahnmedizin/allergien-und-unvertraeglichkeiten/lymphozytentransformationstest-ltt.html
https://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostikinformationen/nahrungsmittelallergien-vom-typ-iv-labordiagnostik.html

Merkblatt histaminarme Ernährung der SIGHI:

https://www.histaminintoleranz.ch/downloads/SIGHI-Merkblatt_histaminarmeErnaehrung.pdf

Merkblatt tyraminarme Ernährung der Universität Tübingen:

https://www.medizin.uni-tuebingen.de/uktmedia/Einrichtungen/Verwaltung/Wirtschaft/PDF_Archiv/Tyraminarme_Kost.pdf

Elmadfa, Ibrahim; Muskat, Erich; Fritzsche, Doris: Die große GU Nährwert-Kalorien-Tabelle 2018/19 (GU Tabellenwerk Gesundheit). Gräfe und Unzer Verlag. 2017

Weitere Bücher über die Nickelallergie und Unverträglichkeiten habe ich dir hier zusammengestellt.

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von Ulrike Werschke

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Ich blogge seit meiner Diagnose 2017 über die orale Nickelallergie und andere Unverträglichkeiten. Seit 2020 unterstütze ich auch als Gesundheitscoach Menschen bei ihrem Start in den nickelarmen Lebensstil und suche mit meinen Klient:innen nach ihren versteckten Nickelfallen.

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