Über mich

Entweder werden wir einen Weg finden oder wir machen einen.

– Hannibal –  

Hallo, ich bin Rike!

Ich zeige dir,

wie du es schaffst, leichter mit Allergien und

Intoleranzen zu leben und dabei im Einklang zu essen.

Seit 1999 arbeite ich im Gesundheitswesen mit dem Schwerpunkt Psychiatrie und seit 2010 als Sozialpädagogin.

In meiner beruflichen Tätigkeit habe ich mich in vielen Fachfortbildungen vor allem in systemischen und lösungsorientierten Methoden weitergebildet.

Während meines Studiums der Erziehungswissenschaften (Diplom Pädagogik) mit dem Schwerpunkt Beratung absolvierte ich parallel den Practitioner im NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren). Einer Methode, die ich vor allem durch ihren lösungsorientierten Ansatz sehr schätze.

Durch meine persönlichen Erfahrungen mit Multi-Intoleranzen und Allergien und meinem Weg im Umgang damit habe ich für mich beschlossen, andere Menschen ebenso bei ihrem Weg der Genesung zu begleiten. Seit September 2020 biete ich individuelles Ernährungs- und Gesundheitscoaching an.

Aktuell befinde ich mich in der Ausbildung zur Heilpraktikerin an der Grünen Schule in Hamburg. 2017/2018 habe ich an diesem Institut eine Fortbildung zur Ganzheitlichen Ernährungsberaterin absolviert.

Meine Erfahrungen

Das Thema Nahrungsmittel­unverträglich­keiten in die Öffentlichkeit zu bringen, liegt mir sehr am Herzen.

Nach einer langjährigen Odyssee, wo zu Beginn die Diagnose Reizdarm gestellt wurde, weiß ich nun, was meinem Darm und Körper wirklich schadet.

Neben diversen Allergien und Kreuzallergien, einer Fruktose-, Sorbit- und einer Histaminintoleranz wurde letztendlich die Diagnose orale Nickelallergie gestellt.

 

Wie gesund ist gesunde Ernährung?

Durch meine „gesunde Ernährung“ der Jahre zuvor hatte ich mich unbewusst selbst ins Aus geschossen, da unter anderem Sojaprodukte, Vollkorn, Hülsenfrüchte, glutenfreie Lebensmittel höhere Mengen an Nickel enthalten. Die hohen Dosen Nickel in der Nahrung führten zu einer allergischen Reaktion, bei der mein Körper Histamin ausschüttete. Der Stress tat sein Übriges.

Mein Körper kam einfach mit dem Abbau des Histamins nicht hinterher, vor allem wenn ich dann zusätzlich sehr histaminhaltige Sachen wie Tomatensoße mit scharfen Gewürzen und Parmesan aß. Dazu noch ein Glas Rotwein und die pseudoallergische Reaktion war vorprogrammiert.

Die Symptome erstrecken sich bei mir von:

  • Urtikaria (Nesselsucht) und Juckreiz
  • Ekzeme an Kopf und im Ohr
  • offene Fingerkuppen und Füße
  • Dyshidrose
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • interstitielle Blasenentzündung
  • Sehstörungen
  • Migräne
  • Schmerzen im Bewegungsapparat, ähnlich wie Muskelkater und Rückenschmerzen
  • melancholische Momente bis hin zur Erschöpfungsdepression
  • ein sehr unangenehmes Engegefühl im Hals
  • Sodbrennen und stiller Reflux
  • ein erhöhter Puls bis hin zu einer Art Panikattacke mit Blutdruckspitzen
  • Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion (CMD)

Orale Nickelallergie als Ursache meiner Histaminintoleranz?

Nach meiner ersten Nickelkarenz von acht Wochen besserten sich meine Beschwerden sehr schnell um gefühlt 80 % und ich kann seitdem wieder viel mehr Lebensmittel essen. Vor allem die Symptome der Histaminintoleranz gingen stark zurück, sodass ich selbst histaminreiche Lebensmittel wie Tomaten und Erdbeeren in kleinen Portionen wieder essen kann.

Die Fruktosmalabsorption und die Sorbitintoleranz haben sich ebenso verbessert. Ich denke, dass aufgrund der Reizung des Darms die Fruktosetransporter nicht die Möglichkeit hatten, ihren Job gut zu machen.

Sehr stark aufpassen muss ich allerdings weiterhin bei den echten Typ 1 Lebensmittelallergien (Sofortreaktion) wie Mais, Kartoffeln und Kräuter wie Petersilie.

Ein genussvolles Leben mit Unverträglichkeiten ist möglich!

Ich möchte dir mit meinen Erfahrungen Mut machen und zeigen, dass ein genussvolles Leben mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten möglich ist.

Es war ein langer und beschwerlicher Weg, bei dem ich auch viel mit Unverständnis aus meinem Umfeld zu kämpfen hatte.

Es ist häufig gar nicht so leicht, von seiner Familie, Freunden, Bekannten und Kollegen Verständnis zu bekommen.

Viele sind einfach schlichtweg überfordert, was ich auch niemandem übel genommen habe. Vor allem wenn man selbst auch noch nicht genau weiß, was einen nun wirklich plagt.

Oft hatte ich mich ziemlich stark eingeschränkt. Einladungen zu Partys und Essen gehen in Restaurants trieben mir immer die Schweißperlen auf die Stirn. Entweder war ich mal wieder in einer Auslassdiät oder es fühlte sich ein bisschen wie Russisch Roulette an. Überstehe ich diese Mahlzeit ohne Notaufnahme?

Von der Diagnose Reizdarm zum systemischen Nickelallergiesyndrom SNAS!

Ich habe das subjektive Gefühl, dass Nahrungsmittelunverträglichkeiten zunehmen. Ist das so? Oder ist es nicht vielleicht so, dass die Menschen sich nicht länger mit der Ausschlussdiagnose Reizmagen und Reizdarm abfertigen lassen wollen, um anschließend still zu leiden?

Denn selbst die Schulmedizin ist langsam soweit anzuerkennen, dass bei unklaren Magenschmerzen und Reizdarm doch noch mehr dahinterstecken könnte als nur die Psyche.

Finde deine individuelle Toleranz mit der oralen Nickelallergie!

Was mir sehr geholfen hat, allerdings mit etwas Aufwand verbunden, ist das Führen eines Ernährungs- und Beschwerdetagebuches. Vor allem bei Allergien, die zu den Typ 4 Reaktionen (Spätreaktion) gehören, wie die Nickelallergie.
Denn mitunter treten Reaktionen erst nach einigen Stunden oder sogar Tagen auf. Und wer kann sich dann noch erinnern, dass der Nusskuchen vom Sonntag vielleicht verantwortlich ist für den Ausschlag am darauffolgenden Dienstag?

Das Führen dieses Tagebuches gab mir auch die Möglichkeit, auf der Meta-Ebene auf meine Beschwerden und die Auslöser zu schauen, vor allem in Zusammenarbeit mit einer Ernährungsberaterin. Damit konnte ich gezielt auffällige Lebensmittel herauskristallisieren und schulmedizinisch abklären lassen.

Über das Führen des Ernährungs-und Beschwerdetagebuches bin ich schlussendlich auch auf die Nickelallergie gestoßen. Ich konnte mir einfach nicht erklären, warum eine streng histaminarme und sogar salicylatarme Ernährung nicht zu einer Verbesserung meiner Beschwerden führte.

Nach der Testung auf Nickel bei einem Umweltmediziner fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich ernährte mich mit meinem täglichen Haferporridge morgens, den Nüssen zwischendurch und dem Hirsegericht am Mittag zwar sehr gesund aber auch leider, sehr nickelreich.

„Ein genussvolles Leben mit oraler Nickelallergie und weiteren Allergien und Intoleranzen ist nach meiner persönlichen Erfahrung möglich!“

Heute kann ich sehr gut damit leben

Die Besserung meiner Beschwerden nach der Nickelkarenz lassen es heut wieder zu, dass ich in geringen Maßen auch nickelhaltigere Lebensmittel konsumieren kann. Jeder hat für sich eine individuelle Toleranzgrenze.

Natürlich kann ich viele Lebensmittel, Fertiggerichte und Fast Food nicht oder nur in sehr geringen Mengen essen.

Ich sehe aber nicht mehr die Einschränkungen und den Aufwand am selber Kochen und Backen, sondern freue mich über die immer noch mögliche Vielfalt und den Genuss und beschäftige mich nun viel achtsamer mit dem Thema Essen und Ernährung.

Wenn ich eingeladen bin, bringe ich grundsätzlich einen Kuchen oder Muffins und einen Salat mit und erkläre in drei knappen Sätzen den Grund. Das klappt sehr gut und erspart mir Diskussionen und mein Gegenüber fühlt sich nicht in der unangenehmen Situation, mir nichts anbieten zu können.

Diesen Genuss und die wieder gewonnene Freude am Essen möchte ich dir gern vermitteln.

Daher wünsche ich dir ein kurzweiliges Lesevergnügen auf meinem Blog. Benötigst du Unterstützung in Form eines Coachings, schreib mir gern eine E-Mail

Herzliche Grüße,

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